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Deutschlands kleinster Strassenbahnbetrieb liegt etwas versteckt am östlichen Stadtrand von Bad Schandau.
Seit 1898 verbindet die “Kirnitzschtalbahn” auf rund 8 Kilometern Streckenlänge den Kurort an der Elbe mit dem Lichtenhainer Wasserfall und der Ausflugsregion in der Sächsischen Schweiz. Dabei schlängelt sich die Bahn im engen Tal am Fluss “Kirnitzsch” entlang, der Tal und Bahn seinen Namen gibt. In den letzten Jahren liegt die Bedeutung der Bahn mit ihrer 1000 mm Spurweite fast ausschliesslich beim Tourismus, was bei einer Reise- geschwindigkeit von ~ 19 km/h auch nicht wundert.
Neben verschiedenen technischen und betrieblichen Besonderheiten ist erwähnenswert, dass im Dezember 1985 der Betrieb auf “Kirnitzschtalbahn” wegen schwerer baulicher Mängel eingestellt werden musste. Der VEB Kraftverkehr Pirna als Betreiber der Bahn wollte der Betrieb dauerhaft einstellen und Busse einsetzen. Gegen diese Pläne regte sich heftiger Widerstand und sie wurden aufgegeben.
Trotzdem dauerte es bis zum August 1990, bis die grundlegend sanierte Strecke wieder komplett in Betrieb war.
Der “Kirnitzschtalbahn” stehen heute vier Triebwagen und sechs Beiwagen zur Verfügung. Zum Fahrzeugpark auch drei historische Triebwagen und ein historischer Beiwagen.
Triebwagen 1  |