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Die Baureihe 254 - das “Eisenschwein”
Für den Einsatz auf den steigungs- und kurvenreichen Strecken in den Mittelgebirgen wurde in den dreissiger Jahren eine neue Familie leistungsstarker Elloks für den Güterzugdienst benötigt. Die Konstruktion der neuen Maschine übernahm die AEG, die dabei auf die guten Erfahrungen mit der Baureihe E 93 zurück greifen konnte. Wichtigste Neuerung war die Ausrüstung mit einer elektrischen Bremse. Gegenüber der BR E 93 konnte die Leistung um rund 30% gesteigert werden.
Zwischen 1940 und 1945 wurden 145 Maschinen der BR E 94 an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert, die sich sehr gut bewährt haben. Wegen dieser guten Erfahrungen und dem akuten Mangel an Lokomotiven bestellte die junge Deutsche Bundesbahn weitere 43 Maschinen, die zwischen 1954 und 1956 ausgeliefert wurden. Die letzte E 94 (später 194) der DB wurde 1988 abgestellt.
Bei der Deutschen Reichsbahn wurde die Maschinen der BR 254 noch benötigt. Im Sommer 1990 gab es noch einen Bestand von 7 Maschinen, die allesamt am 13.08.1990 abgestellt wurden.
Bei der Österreichischen Bundesbahn ÖBB endete der planmässige Einsatz der BR E94 (ÖBB BR 1020) erst Anfang 1995.
Im Januar 2007 sind je eine Maschine bei der MTEG (ex DRG E94 280) und der MWB (ex DRG E94 103) noch fast täglich im Einsatz.
Die wichtigsten Daten der BR E94 / 254:
Länge: 18,60 Meter
Gewicht: 121 Tonnen
Achsfolge: Co’ Co’
Höchstgeschwindigkeit: 90 bzw. 100 km/h
Nennleistung bei 15kV/16,7 Hz: 3240 kW (~ 4400 PS)
Bremsen: elektrische Widerstandsbremse
Druckluftbremse KE - GP - E m Z
Klotzbremsen
E 94 056
E 94 103   
E 94 280  
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