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Die Baureihe 110 der Deutschen Bundesbahn
Unmittelbar nach Gründung der Deutschen Bundesbahn zeichnete sich ein grosser Bedarf an leistungsfähigen Lokomotiven ab. Neben Dampf- und Dieselloks sollten auch Elloks gebaut werden. Die Verantwortlichen der DB dachten dabei an leistungsfähige Maschinen nach dem Vorbild der bewährten schweizer Baureihe Re 4/4. Im Jahre 1950 erging ein Auftrag an verschiedene deutsche Hersteller zur Lieferung von insgesamt 5 Prototypen der zukünftigen Baureihe E10. Diese fünf Maschinen wurden 1952 / 1953 von den Firmen AEG, Krupp, BBC, Krauss-Maffei , Henschel und SSW als E10 001 - E10 005 geliefert. Nach umfangreicher Erprobung wurde 1954 der Auftrag an die sechs Firmen zur Lieferung der Serienmaschinen erteilt. Mit den Prototypen haben die Serienmaschinen technisch nicht viel gemein. Einzig die Leichtbauweise und der Gummiringfederantrieb von SSW wurden übernommen. Im Dezember 1956 wurde mit E10 101 die erste Serienmaschine an die DB übergeben, der noch 378 weitere Loks folgen sollten. Dazu kommen noch die 31 Maschinen der Unterbauart E10.12, der 160 km/h schnellen Variante für den TEE-Verkehr. Ab der E10 288 wurden die Maschinen mit einem neuen Fahrzeugkasten ausgeliefert. Die so genannte “Bügelfalte”, geänderte Verkleidung der seitlichen Lüfteröffnungen, eine Frontschürze und Pufferverkleidungen bestimmten jetzt das Bild der E10. Im Februar 1969 wird mit 110 510 die letzte Maschine ausgeliefert.
Im Jahre 1963 wurden die Maschinen E10 299 und E10 300 für verschiedene Erprobungen eingesetzt. Im Rahmen dieser Versuche wurden zwischen Bamberg und Forchheim 200 km/h gefahren. Mit Einführung der EDV- Nummern wurden die E10.12 der als BR 112 bezeichnet. Einige Loks durften wegen technischer Probleme nur noch 140 km/h fahren und wurden zur BR 114. Inzwischen werden die ehem. E10.12 als BR 113 geführt. Die BR 103 verdrängte die BR 110/112 zunehmend aus dem hochwertigen TEE- und IC-Verkehr.
In den letzten Jahren sinkt der Stern der BR 110 besonders schnell. Die Baureihe wurde DB Regio zugeteilt und wird dort sehr schnell von Neubaufahrzeugen (BR 112/114 der DB AG, BR 146 und diverse Triebwagenbaureihen). Einige Maschinen werden im Dezember 2005 von der DB Autozug übernommen und dort als BR 115 geführt.
Die wichtigsten Daten der BR 110:
Länge: 16,44 Meter
Gewicht: 86 Tonnen
Achsfolge: Bo’ Bo’
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Nennleistung bei 15kV/16,7 Hz: 4620 kW (~ 6280 PS)
Bremsen: elektrische Widerstandsbremse
Druckluftbremse KE - GPR - E m Z
Klotzbremsen
110 103 
110 114    
110 116   
110 121   
110 126 
110 136 
110 154 
110 159  
110 172 
110 178  
110 182 
110 198  
110 200 
110 203 
110 205    
110 207 
110 210    
110 211    
110 211 
110 226 
110 231    
110 231   
110 236     
110 243  
110 251  
113 268   
110 278 
110 293 
110 302     
110 321    
110 321  
110 323  
110 325   
110 325    
110 325   
110 327  
110 329    
110 329  
110 338 
110 343   
110 348 
110 350  
110 353 
110 383  
110 403  
110 405 
110 435  
110 438    
110 448    
110 448 
110 456  
110 459 
110 466 
110 509  
110 511 
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